Stromrelevante Märkte überwiegend fester

Die stromrelevanten Rohstoffmärkte zeigten sich in der ersten Wochenhälfte überwiegend weiter fest, schreibt das CKE-Service-Team. Zulegen konnten am Mittwoch die Notierungen am Gasmarkt. Auslöser bleibt die Temperaturfühligkeit des Marktes angesichts leicht nach unten korrigierter Temperaturprognosen. Am Montag hatte der Gasterminmarkt mit einem Schlag die gesamte Abwärtsbewegung der Vorwoche korrigiert. Auslöser hierfür war die verschärfende Rhetorik in Bezug auf die Ukraine-Krise gewesen. Außerdem stieg das Kaufinteresse nach den zuvor erreichten Allzeittiefs.Die CO2-Notierungen klettern, wenn auch nur leicht, auf ein neues Achtmonatshoch. Nachwehen des kräftigen Anstiegs vom Montag führten zu weiteren Preissteigerungen am Stromterminmarkt, die aber verhalten ausfielen. Der Ölmarkt ist vor der Opec-Sitzung in Wartemodus.

 

Stromterminmarkt: Wichtige 200-Tagelinien überlaufen

Mit den gestrigen Kursbewegungen wurden am Stromterminmarkt in den Jahresbändern unisono die vielbeachteten 200-Tagelinien überlaufen. Der Ausbruch ist allerdings noch unbestätigt. Sowohl das gestrige Tageshoch als auch der Settlementpreis für das Kalenderjahr 2015 Grundlast lagen an der EEX auf dem höchsten Niveau seit Mitte September. Sofern der Settlementpreis heute bei 35,28  €/MWh oder höher schließt, wäre der Anstieg unter Anwendung der 1%-Regel bestätigt, so das CKE-Service-Team. Gelingt dies, so öffnet sich Spielraum in Richtung des nächsten Widerstands durch das Juli- und Septemberhoch.

Uneinheitlich verlief in der vergangenen Woche der Handel bei den stromrelevanten Rohstoffen. Am Gasterminmarkt ging es auf neue Allzeittiefs. Der Kohlemarkt zeigte sich leicht erholt. Hintergrund dürfte zuletzt die Meldung gewesen sein, dass der erste Kohleproduzent mit einer Drosselung des Outputs auf die niedrigen Kohlepreise reagiert. Am Freitag hatte der weltgrößte Rohstoffhändler Glencore angekündigt, die Produktion in australischen Kohleminen im Dezember für drei Wochen einzustellen.

Am CO2-Markt herrscht indes die Meinung vor, dass der Überhang an Emissionsrechten nun doch gekappt werden könnte. Der Markt setzt derzeit darauf, dass die EU weitere Maßnahmen in die Richtung einleitet. Die Stimmung wurde lediglich durch Expertenmeinungen gedämpft, denen zufolge wohl nicht vor Ende März über eine Einführung der Mindeststabilitätsreserve entschieden werde.

„Langweilige Marken gibt es nicht mehr“

….das zumindest sagt Robert Rose vom US-amerikanischen Content Marketing Institute. Selbst konservative Firmen wie der US-Produzent Caterpillar (CAT) schafft es mit spannenden Geschichten, neues Leben in sein zuvor eher farbloses Unternehmensbild zu bringen. Der US-Konzern, dessen Produktpalette von der Baumaschine bis zum Smartphone reicht, hat eine Videoreihe unter dem Titel Built For It™ gestartet, in dem diverse CAT-Produkte sich bewähren müssen:

In einem Video spielen Bagger und Co ein überdimensionales Jenga-Spiel. Ein weiteres Video zeigt, wie Smartphones zunächst in Wasser getaucht werden, nur um dann mit Baufahrzeugen überfahren zu werden. Und in Video Nr 3 zeigt sich: Mit dem Minibagger von Caterpillar bewegt man sich grazil wie eine Gazelle und nicht wie der Elefant im Porzellanladen.

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CKE Erhebung: Privathaushalte können auf fallende Strompreise hoffen

In diesen Wochen wird bei den Energieversorgern gerechnet. Es fallen einige der strategischsten Entscheidungen für das kommende Jahr: Die Gestaltung der Tarifpreise. Überall wird gerechnet und die nach und nach eintreffenden Veröffentlichungen der Übertragungsnetzbetreiber wurden mit Spannung abgewartet. Ein Restrisiko im Bereich der Netznutzungsentgelte verbleibt allerdings bis zum Schluss.

Aus diesem Grund hat das CKE Querdenker hat in der vergangenen Woche die bundesweite Presse bzgl. der Veröffentlichungen von Tarifpreisgestaltungen durchleuchtet und zusätzlich eine eigene telefonische Abfrage bei kleineren und mittleren Stadtwerken durchgeführt. Laut einer Erhebung der CKE zeichnet sich deutschlandweit ein Trend zu fallenden Strompreisen sowie stabilen Gaspreisen für Endkunden ab.

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