Schwierige Projektsituationen, unangenehme Mitarbeitergespräche…

Schwierige Projektsituationen, unangenehme Mitarbeitergespräche, Konflikte mit dem Vorgesetzten oder auch der tägliche Balanceakt zwischen Familie und Beruf… Sämtliche schier unlösbaren Probleme und Stresssituationen im Arbeitsalltag führen bei den meisten Menschen zu inneren Spannungen, Angstzuständen und bei andauernder Belastung im schlechtesten Fall zu gesundheitlichen Einschränkungen.

Es gibt viele Tipps, Strategien und Bausteine, um in solchen Fällen mit Angst und Unsicherheit umgehen zu können. Das Umwandeln von Angst in Neugierde ist eine Möglichkeit.

Malen Sie sich vor Ihrem geistigen Auge aus, wie Sie vor der Angst die sie gerade spüren, einen Schritt zurücktreten. Dann fragen Sie sich, wie es sich anfühlen würde, wenn Sie Ihre Perspektive veränderten und die Angst vor dem Problem oder dem unsicheren Ausgang der Situation in Neugierde umwandeln würden.

Wenn Sie in Problemsituation Ihren Gemütsstand von Angst in Neugierde in verändern, kommen Sie definitiv schneller in einen Modus der Problemlösung, anstatt sich innerlich zu blockieren. Sie können in Folge dessen leichter entscheiden, welcher nächste Schritt der richtige ist: müssen Sie handeln, weitere Informationen recherchieren oder über die mögliche Problemlösung weiter nachdenken?

Bedenken Sie, dass Neugierde eine Eigenschaft ist, die man grundsätzlich hat und erlernen, aber auch wieder verlernen kann. Ob man als Person aber wirklich neugierig ist bzw. sein möchte, liegt letztlich immer an einem selbst. Und somit ist der Perspektivwechsel in schwierigen Situationen eine Sache der eigenen Einstellung und dem eigenen Willen, offensiv mit dem Unsicheren und Fremden umzugehen. Das Bewahren einer natürlichen Neugierde kann somit ein Baustein sein, um langfristig seine innere Balance aufrechtzuerhalten.

Burkhard Hergenhan

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