Zeit gewinnen, produktiver arbeiten – so geht’s

Zeitgewinn – ist das nicht ein Wunsch, der uns alle umtreibt? Wie bekommen wir mehr Freiräume und Zeitlücken für die Dinge, die uns neben unserer Arbeit noch wichtig sind? Wie können wir also unsere Produktivität steigern, ohne unsere ohnehin strapazierten Arbeitszeiten noch weiter ausdehnen zu müssen?

Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass die althergebrachte Arbeitstaktung von acht Stunden mit einer halbstündigen Pause nicht der idealen Arbeitsweise des menschlichen Gehirns entspricht. Die neue Zauberformel lautet 52/17.

Forscher der lettischen Draugiem Group haben untersucht, wie Menschen am produktivsten und effektivsten arbeiten. Mithilfe der Zeiterfassungsapp DeskTime haben sie gemessen und untersucht, wie viel Zeit für welche Tätigkeiten verwendet wird. Dabei haben sie feststellt, dass die Tages- und Wochenarbeitszeit kaum einen Einfluss auf die Produktivität hatte. Mitarbeiter, die zwei Stunden mehr oder weniger arbeiteten als ihre Kollegen, konnten genauso produktiv, weniger produktiv oder produktiver sein als sie.

Probanden, die sehr regelmäßig kurze Pausen einlegten, waren hingegen deutlich leistungsfähiger als andere Mitarbeiter, die mehrere Stunden am Stück durcharbeiteten. Sie hatten ein höheres Konzentrationslevel und ließen sich deutlich seltener von ihrer Arbeit ablenken. Der ideale Rhythmus: 52 Minuten Arbeit und anschließend 17 MinutenPause.

Was kann das nun für den Arbeitsalltag in der Energieversorgung bedeuten? Teilen Sie Ihren Arbeitstag in kleine Intervalle von einer StundeArbeit und 15 Minuten Pause auf. Das bedeutet allerdings, dass in dieser Stunde auch wirklich konzentriert gearbeitet werden muss: keine E-Mails, keinen Kaffee holen und auch sonst keine Ablenkungen aus dem Internet.

Burkhard Hergenhan

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